Über uns

Kindergärten Pusteblume: Sonderpädagogische Großgruppen mit neuer Konzeption

Neue Gruppenform bietet vielfältige Vorteile

Als Kindergarten für alle Kinder haben die Kindergärten Pusteblume ihre Konzeption in den letzten Jahrzehnten immer wieder an die Bedürfnisse der Kinder angepasst, immer mit dem Ziel, das größtmögliche Maß an Lebensfreude, Inklusion, individueller Förderung und sozialer Gemeinschaft zu leben.

"In den letzten Jahren wurde der besondere Förderbedarf der Kinder teilweise immer höher, die so genannte Unterstützte Kommunikation ist fester Bestandteil unseres Alltags geworden, etliche der Kinder kommen nicht sprechend und sehr auf sich bezogen zu uns. Um ihren Bedarfen Rechnung zu tragen und für alle Kinder mit Sonderförderbedarf Spielgruppen zu ermöglichen, führen wir ab September 2020 eine neue Gruppenform ein", erklärt Valentina Schenk, Leiterin der Kindergärten Pusteblume.

Zwei sonderpädagogische Kleingruppen mit je sechs Kindern bilden künftig eine sonderpädagogische Großgruppe mit 12 Kindern. Diesen Gruppen stehen zwei miteinander verbundene Gruppenräume zur Verfügung. Die Gruppenleitung ist mit je 2,5 Stellen besetzt, dazu kommen je eine betreuende Kraft, eine Auszubildende oder ein Auszubildender zum Heilerziehungspfleger, ein/e Jahrespraktikant*in und die Unterstützung von Therapeut*innen aus der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sowie Stunden der Sonderpädagog*innen.

Wie in den bisherigen Sechsergruppen ermöglicht diese gute personelle Besetzung eine sehr gute Beziehungsqualität zu den Erwachsenen, gleichzeitig aber mehr Spielpartnerschaften. Es gibt mehr kindliche Vorbilder und es wird mehr geredet, d. h. unter Kindern und Erwachsenen entsteht mehr Lautsprache. Angebote können sehr gut differenziert werden, so können durch die beiden Räume gleichzeitig ganz basale Spiel- und Lernsituationen wie auch Tisch- und Konstruktionsspiele u.v.m. angeregt werden. Auch partnerschaftliches Freispiel hat seinen Platz, soziales Lernen und Empathie werden erprobt und individuelles Eingehen auf den Einzelnen ist gewährleistet.

Das Team ergänzt sich in seinen Stärken, sodass musische, kreative und motorische Kompetenzen sowie wie eine größere Methodenvielfalt genutzt werden können. Innerhalb der Gruppenteams können Aufgaben und Zuständigkeiten geteilt und neue Ideen kreiert werden und der Austausch ist einfacher möglich.

"Eine gute Vernetzung zu den anderen Gruppen ist uns wichtig, denn dadurch wird der Hauszusammenhalt gefördert. Das heißt, wir machen gemeinsame Morgenkreise mit anderen Gruppen ebenso wie gemeinsame Schlaf- und Wachgruppen, Gruppenbesuche, gemeinsame Projekte  zu einem Hausthema, Angebote für alle in der Halle, gemeinsames Kochen, Bewegungsgruppen und weiterhin unsere inklusive Vorschule", so Valentina Schenk. "All dies werden wir im Kindergartenjahr 2020/21 erproben und wir sind sehr zuversichtlich, dass sich diese Gruppenform verstetigen und damit einen weiteren Baustein unseres besonderen Angebots bilden wird."

zurück